Feuchtemessung mit Mikrowellentechnik

Die Feuchte von Baukörpern systematisch erfassen.

Schicht 1Das Mikrowellen-Verfahren bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber den zerstörenden Diagnose- Verfahren in den z. B. Probe-Bohrungen im Material nötig sind. Durch dieses Verfahren ist es möglich den Wassergehalt von Bauteilen flächendeckend und bis zu einer Tiefe von ca. 80 cm zu ermitteln.Möglich macht dies die besondere dielektrische Eigenschaft des Wassers mit seinen polaren Molekülen.

Schicht 2 Die maßgebende physikalische Größe dabei ist die sog. Dielektrizitätskonstante (DK). Bei Wasser beträgt diese etwa 80, bei den meisten festen Baustoffen liegt die DK zwischen 2 und 10.
Dieser Unterschied wird bei den dielektrischen Verfahren genutzt.Die hohen Frequenzen der Mikrowellen senken den Einfluss der veränderten Ionenleitfähigkeit infolge von Salzen auf die Messergebnisse.

Schicht 3 Deshalb werden bei diesem Verfahren die Messergebnisse durch Salze im Gegensatz zu niederfrequenten kapazitiven Messverfahren kaum beeinflusst.
Am wirkungsvollsten ist das Ermitteln des Wasseranteils über einem zuvor festgelegten Raster, welches die grafische Darstellung der Messwerte, zum Beispiel über einem Grundriss oder Gebäudeplan erlaubt und die Beurteilung komplexer Schäden sehr erleichtert.

Schicht 4Die Rasterfeuchtemessung erlaubt eine genaue 3 D- Analyse in die Tiefe des betroffenen Bauteils!


Bilder oben:
Ebenenschnitt 1: gemessen mit Oberflächen-Messkopf, Tiefe: 2-3cm
Ebenenschnitt 2: Messung der oberflächennahen Schichten, Tiefe: 5-7cm
Ebenenschnitt 3: Messung der mittleren Schichten, Tiefe: 9-11cm
Ebenenschnitt 4: Volumenmessung, Tiefe: 20-30cm


Bild unten:
3d-Darstellung aller 4 Tiefenschichten der Messstelle

4 Schicht-Grafik
Mit Hilfe der Mikrowellen- Technik lässt sich der Wassergehalt von Bauteilen in verschiedenen Tiefen ohne die geringste Zerstörung ermitteln und dreidimensional grafisch darstellen.

Auch große Flächen können somit über ein Raster exakt vermessen werden.
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