EnEV Nachweise

Aktuelles zum Thema Energieeinsparverordnug EnEV - Bauherren und Eigentümern droht bis zu 50 000 Euro Bußgeld!

Quelle: Berliner Morgenpost vom Samstag, 17. September 2011 02:46

Wer neu baut, muss sein Geld zusammenhalten. Das Letzte, was er braucht, sind Bußgeldbescheide - die aber drohen jedem, der bei Neubau oder Sanierung die Normen der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) nicht einhält. Im schlimmsten Fall, so warnt der Verband Privater Bauherren, kann ein Bußgeld von 50 000 Euro verhängt werden. So sehen es die EnEV 2009 und das Energieeinsparungsgesetz* ( EnEG ) vor.

In beiden hat der Gesetzgeber viele Details vorgeschrieben, die bei Neubau oder Altbausanierung beachtet werden müssen. Das reicht von der Konstruktion und Bauweise von Fassaden und Dach über die Auswahl der Heiztechnik bis hin zur Inspektion und Wartung der Anlagen oder dem Aushang eines Energieausweises. Diese Dinge sind in Gesetz und Verordnung detailliert geregelt. Bußgelder drohen bei vielen Kleinigkeiten, etwa wenn die Inspektionsintervalle für Gebäudeklimaanlagen nicht eingehalten oder ein Heizkessel ohne CE-Prüfzeichen installiert wurde.
Info*:
Die rechtlichen Grundlagen zum Erlass und zur Durchsetzung der gültigen Energieeinsparverordnug EnEV wurden im Jahre 1976 durch das Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden (Energieeinsparungsgesetz - EnEG) geschaffen.
Daraus resultierten in den Jahren 1977, 1984 und 1995 die Wärmeschutzverordnungen WSVO 1 -3.
Diese gingen zum 1. Februar 2002, zusammen mit den Regelungen der Heizungsanlagen-Verordnung HeizAnlV, in der EnEV auf.
In den Jahren 2003 und 2007 erschienen jeweils neue und erweiterte Ausgaben dieser Verordnung, die aktuell gültige Änderung trat am 1. Oktober 2009 in Kraft. Die nächste Stufe, die EnEV 2012 steht nun unmittelbar bevor!
Auch wer als Vermieter versäumt, potenziellen Mietern auf Wunsch den Energieausweis vorzulegen, muss mit bis zu 15 000 Euro Bußgeld rechnen. Damit die Vorgaben der EnEV auch umgesetzt werden, beschränkt sich der Staat nicht nur auf Bußgeldandrohungen, sondern lässt die Umsetzung der EnEV auch prüfen. Zuständig dafür sind die Baubehörden. Und die halten sich immer an die Bauherren, denn die sind letzten Endes verantwortlich für die Umsetzung aller Vorgaben.
Zwar müssen auch die beauftragten Bauplaner und Handwerksfirmen ordentliche Arbeit leisten, aber die Bauherren müssen die Leistungen der Fachleute prüfen. Weil sie das als Laien meist gar nicht beurteilen können, müssen sie sich von den Firmen so genannte Unternehmerbescheinigungen geben lassen. Die bestätigen: Dieser Bau oder Umbau entspricht den gesetzlichen Vorgaben.

Der Bauherr, so rät der Verband, sollte diese Bescheinigungen sorgfältig aufbewahren, damit er den Behörden gegenüber den entsprechenden Nachweis führen kann. Aber auch für die Dokumentation in der Haus-Akte sollten die Papiere sorgfältig verwahrt werden.

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